Heutzutage tragen viele Menschen immer weniger Bargeld bei sich. Statt dessen hat Jeder seine Bankkarte im Portemonnaie. Damit lässt sich inzwischen fast überall bargeldlos Bezahlen. Ohne ein Girokonto wäre das nicht möglich. Schnell wird klar, dass heutzutage eigentlich jeder erwachsene Mensch ein eigenes Girokonto braucht.
Vor nunmehr 14 Jahren, also 1995, beschloss der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), dass es an der Zeit sei grundsätzlich Jedem die Eröffnung eines Girokontos zu ermöglichen. Dazu hat der ZKA, in dem sich die Verbände der deutschen Kreditwirtschaft zusammengeschlossen haben, eine Empfehlung zum Girokonto für Jedermann herausgegeben. Darin verpflichten sich alle teilnehmenden Banken, Jedem ein Girokonto einzurichten, der danach fragt. Ablehnen sollen die Banken nur, wenn schwerwiegende Gründe dafür bestehen. Bei einem Negativ-Eintrag bei der SCHUFA sind die Kriterien für eine Ablehnung in der Regel nicht erfüllt.
Sollte eine Bank einem Verbraucher die Einrichtung eines Girokontos verweigern obwohl keine triftigen Gründe dafür vorliegen, so kann sich dieser bei einer kostenlosen Beschwerdestelle des Bankenverbandes beschweren. Der Vorfall wird dann von unabhängigen Zuständigen daraufhin überprüft, ob die Bank gerechtfertigt gehandelt hat oder nicht.
Für Alle, die an mehr Informationen rund um die verschiedenen Bankdienstleistungen interessiert sind, hat der Bundesverband deutscher Banken die Broschüre „Das Girokonto für Privatkunden“ herausgebracht. Diese kann auf der Homepage des Verbandes heruntergeladen werden.
