Montag, Januar 03rd, 2011 | Autor: admin

Ein Girokonto hat heutzutage jeder. Jeden Monat findet sich das eigene Einkommen, ob hoch oder nicht so hoch, darauf ein. Die Bank, bei der man das Geld ‘parkt’, verdient daran mit. Also scheint ein kostenloses Girokonto eine faire Sache, von der Bank und Kontoinhaber profitieren. Tatsächlich gibt es eine Reihe guter und fairer Angebote. Einige jedoch erweisen sich auf den zweiten Blick als nicht so günstig.

So ein kostenloses Girokonto ist eine gute Sache. Ohne dass monatliche Kontoführungsgebühren anfallen, kann man ein solches Konto mit all seinen Services nutzen. Und das mit gutem Gewissen, verdient die Bank ja dennoch gutes Geld mit den ihr anvertrauten Summen. Bei vielen Banken bedeutet kostenlos tatsächlich kostenlos. Und so lockt heutzutage wohl jedes Geldinstitut mit dem attraktiven Produkt “Kostenloses Girokonto” seine Kunden an. Oftmals bekommt man, was einem versprochen wurde. Manchmal allerdings entpuppt sich das gewählte Kontomodell als Überraschungspaket.

Achtung auf Extra-Gebühren

Dass auch ein kostenloses Girokonto bei der Inanspruchnahme von besonderen Extras und Services kostet, das kann sich jeder denken. Und für einen guten Extra-Service zahlt wohl jeder gerne einen angemessenen Preis. Wenn jedoch damit geworben wird, dass ein Girokonto kostenlos sei, aber dann schon für die Standards wie zum Beispiel das bloße Ausstellen der EC-Karte Gebühren anfallen, dann ist das vermeintlich gute Angebot eine Enttäuschung. Deswegen empfiehlt es sich, wie so oft im Leben, auch hier genau hinzuschauen. Bei einigen Banken ist die EC-Karte und die Kontoführung auch tatsächlich kostenlos. Jedoch verlangen sie zum Beispiel den monatliche Eingang einer Mindestsumme, ein konstantes Mindestguthaben, monatliche Sparbeträge oder begrenzte monatliche Buchungen oder Ähnliches.

Deswegen sollte man vor der Eröffnung eines sogenannten kostenlosen Girokontos lieber einmal mehr hinschauen, um nicht am Ende zu viel zu zahlen.

Kategorie: Allgemein
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